Mit dem Eintritt der Pubertät stellt sich für Männer zwangsläufig die Frage: den Bart wachsen lassen oder rasieren? Nass oder trocken? Messer oder Hobel? Die richtige Bartpflege ist eine Wissenschaft für sich und (fast) so alt wie die Geschichte der Menschheit. Lange Zeit galt ein Bart als Zeichen der Männlichkeit und sollte Dominanz und Stärke zeigen. Auch wenn wir heutzutage weniger unsere Höhlen vor rivalisierenden Höhlenmenschen verteidigen müssen, sind Bärte heutzutage genauso aktuell und beliebt wie anno dazumal.

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Optimale Bartpflege in 3 Schritten

Die richtige Bartpflege teilt sich in drei Schritte: Der Vorbereitung, der eigentlichen Rasur und der anschließenden Pflege der gereizten Haut. Für die Rasurvorbereitung sind zwei Dinge essentiell: Die Reinigung des Gesichtes und das Einweichen des Barthaares. Die Reinigung mit warmen Wasser und einer milden, idealer weise antibakteriellen Lotion befreit die Hautporen von Talg und Fett und beseitigt einen großen Teil der auf der Haut lebenden, schädlichen Bakterien. Gerade diese Vorbereitung ist wichtig, da es bei einer Rasur häufig zu Mikroverletzungen kommt, die sich leicht entzünden und in der Folge unschöne Pickel entstehen lassen. Das Einweichen des Bartes erleichtert die Rasur wesentlich – Barthaare sind durch ihre Struktur ziemlich robust und lassen sich nur ungern abrasieren. Klassisch nutzt man zum Einweichen des Bartes einen Rasierpinsel und spezielle Rasiergels, zur Not tut es aber auch warmes Wasser und Seife.

Mit der allerersten Rasur des Lebens legen die meisten Männer sich fest, ob sie eher der Typ für eine Nass- oder Trockenrasur sind und behalten diese Vorliebe in der Regel für den Rest des Lebens bei. Bei der Trockenrasur greift man auf Elektrorasierer zurück, die mit rotierenden Klingen den Bart stutzen. Dieses System ist schnell, sanft zur Haut und sicher, eignet sich aber eher für Männer, die lieber glatt im Gesicht sind. Konturen oder Formen schneiden ist mit Trockenrasierern schwierig bis unmöglich.
Bei der Nassrasur sieht das gleich ganz anders aus. Konturen des Bartes lassen sich mit einem Rasiermesser oder Rasierhobel ungleich leichter in Form bringen als mit Elektrorasierern. Das Rasiermesser ist die älteste Art, um Bärte in Form zu bringen. Es besteht aus einem Handgriff und einer klappbaren, sehr scharfen Klinge. Dieser Rasierer muss im exakt richtigen Winkel über die Haut geführt werden, um alle Haare zu erwischen. Da das Rasiermesser über keinerlei Schutz verfügt, ist die Verletzungsgefahr recht hoch. Rasierhobel hingegen sind (fast) idiotensicher. Diese Rasierer bestehen aus einem Handgriff und einem auswechselbaren Kopfstück mit zumeist zwei bis vier Klingen. Diese superscharfen Klingen sind meist durch ein Gitter geschützt, so wird vermieden, dass sie bei der Rasur die Gesichtshaut verletzen können.

Vollbärte benötigen eine besondere Form der Pflege. Für das Nachschneiden der Konturen eignen sich Nassrasierer gut. Es gibt jedoch auch spezielle elektrisch betriebene Konturenschneider, die durch ihre schlanke Bauweise und den sehr kleinen Klingen ganz besonders feine oder ausgefallene Konturen ermöglichen. Langhaartrimmer mit Aufsätzen zwischen 2 und 5 Millimeter eignen sich hervorragen, um die Länge des Vollbartes kontrolliert im Zaum zu halten. Vollbärte sehen nämlich ungleich gepflegter aus, wenn man sie nicht wild wuchern lässt, sondern regelmäßig alle zwei bis drei Wochen um einige Millimeter stutzt.

Nach der Rasur sollten unbedingt Pflegeprodukte aufgetragen werden. Lotionen mit Kamilleextrakten beruhigen die Haut und schließen die geöffneten Poren. Die allermeisten Pflegeprodukte sorgen auch für einen weicheren Bart, was nicht nur schön aussieht, sondern sich auch viel besser anfühlt. Bei kleinen Verletzungen sollten blutstillende und desinfizierende Mittel aufgetragen werden, um Infektionen vorzubeugen.

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